Ausstellungen

in der alten Pakethalle im Güterbahnhof Coburg

Postkarten Austellung zu beyond forgetting 1938/2018 - Berlin

 

Präsentation der gestalterischen Ergebnisse aus dem Fach Wahrnehmungstheorie der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign / 2. Semester Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

 

 

 

 

 

Video Installation - Displaced/Displayed: re-enacting dances of migration - UK

 

Artistic Direction: Thomas Kampe

Editorial Direction: Manuela Jara

Choreographic Research: Carol Brown

Sound: Russell Scoones

Video Artist: Meek Zuiderwyk

Video Assistant: Freddie Errazo

 

The New Zealand Dance Company: Carl Tolentino, Lucy Lynch, Chris Ofanoa, Katie Rudd

 

Displaced/Displayed, versteht sich als visuell-poetisches Monument, in dem das Körperwissen der Wiener Tanz-Avantgarde der 1920er und 30er Jahre wiederbelebt und transformiert werden soll.

 

In der Installation werden die Verbindungen zwischen der Ausdruckstanzbewegung im Wien der Zwischenkriegsjahre und deren Weiterführung in Australien durch die emigrierte jüdische Choreografin Gertrud Bodenwieser ab den 1940er Jahren praktisch untersucht. Die Installation baut  auf Archivmaterial der ehemaligen Bodenwieser Tänzerinnen Shona Dunlop-McTavish, Hillary Napier und Hilde Holger auf.

 

 



Ausstellungen - Ergebnisse der Projektgruppe "beyond forgetting 1938 | 2018" - HS Coburg     conceptual design studies / performance

in der alten Pakethalle im Güterbahnhof Coburg

Präsentation und Ausstellung der Ergebnisse der studentischen Projektgruppe "beyond forgetting 1938/2018" des Studiengangs Integriertes Produktdesign / 6. Semester / Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg.


"questionable?" ist der Titel der Arbeit der Studenten Felix Leupold, Michael Beha und Andreas Gradl, die sich intensiv mit dem Thema Alltagssprache und auch der Sprache in den Medien beschäftigt haben.

 

Betrachtet man eine aktuelle Nachrichtenausgabe, wird man zwangsläufig mit einer Flut an Themen aus dem Feld von Terror, Vertreibung und Gewalt konfrontiert. Der inflationäre, gebetsmühlenartige Gebrauch von einschlägig konnotierten Begriffen erzeugt ein Gefühl der Hilflosigkeit.

 

Die Verwendung starker Metaphern, wie zum Beispiel „Flüchtlingswelle“ macht es BetrachterInnen schwer, positive Gefühle aufrecht zu halten. Ebenso bei Wörtern mit der Endung –ling: Hundling, Schwächling, Feigling, Dümmling, Flüchtling...

 

Wie bewusst gehen wir in unserem Alltag mit Sprache um? Inwieweit beeinflussen wir und lassen uns beinflussen? Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit.


"Unorte" - Kunstkritische Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Verfolgung - Streetperformance - Coburg

 

Freitag 06. Juli sowie 07.Juli, ca. 12:00 - 18:00

Ketschengasse 46

Rosengasse 19

Gymnasiumsgasse 7

 

Drei Produktdesign Studentinnen setzen sich kreativ und kritisch mit den Themen Verfolgung, Exil und Erinnerung auseinander und projizieren dabei innere und äußere Unorte in die Coburger Innenstadt.

 

„Unorte. Sie stehen für alles, was von der Gesellschaft bewusst ausgeblendet, nicht wahrgenommen und verleugnet wird, weil es schwierig zu ertragen ist.

Menschliche Abgründe, humanitäre Krisen, Kriege, politische Fehlentscheidungen, die Klimakatastrophe.

Die Räume, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken, sind sol­che Unorte. Abgeriegelt von der normalen Welt existieren sie dennoch.“

 

Bericht auf der Website der Hochschule Coburg


"REAL|MOMENTS" ist die Website der beiden Studentinnen Melanie Binder und Janine Ulrich, die die Themen Heimat, Ängste wie auch Wünsche und Hoffnungen vieler Menschen auf emotionaler Ebene erfasst. - Coburg

 

Jede Video-Episode zeigt mehrere interviewte Personen aus unserer vielfältigen Gesellschaft. Jeder Person wurden die gleichen Fragen gestellt und die spontanen Antworten sind der Kern der Erkenntnis, dass uns alle ähnliche Bedürfnisse verbinden. Jeder hat vor etwas Angst, oder einen Wunsch.

 

„Mehr Verständnis und Offenheit für andere sollten Bestandteil eines modernen Deutschland sein - nicht Angst und Hass.“

 

www.realmoments.eu



Performances

Innenstadt und Bahnhof Coburg

"The suitcase" - A Calf2Cow Production - Street Performance - UK

 

Freitag 27. Juli, ca. 17:00 - 19:00 sowie

Samstag 28. Juli, ca 10:00 -18:00

Innenstadt und Bahnhof

 

Eine heimliche Performance in den Straßen von Coburg.

 

Ehemann und Ehefrau, ausgelaugt und geschlagen von einer mühsamen Reise, mit nur einem Koffer, suchen Sie nach einem sicheren Ort. Ihre Besitztümer fallen aus dem Koffer und verursachen eine hektische Panik. Fußgänger erschrecken sie. Sie sitzen viel zu lange auf einer Bank, ihrer Tasche oder dem Boden. Sie erlauben der Stadt, jedes Bild einzigartig zu machen. Sie essen kleine Stücke Brot. Sie steigen langsam eine Treppe hinauf.

 

„Dies ist eine Performance, die vielleicht einfach unbemerkt bleibt. Sie wird Sie stutzig machen. Sie könnte den ganzen Abend in Ihren Gedanken sitzen und Sie werden sich vielleicht wundern, wo diese Koffer hingehen? Was stimmte nicht mit ihnen? Warum waren sie so heilig? Ich hoffe das bin ich nie.

Oder vielleicht machen Sie einfach ein Bild und kehren zurück in Ihren Tag.“

 

Erstellt und durchgeführt von Matthew Emeny, Mabel Mckeown und Regie von Josh Whatsize.

Dieses Projekt wurde von der Hochschule Coburg, dem Harbutt Fund & Bath Spa University Alumni Fund unterstützt und in Auftrag gegeben.



Film

in der alten Pakethalle im Güterbahnhof Coburg

"We are in it" - ein Film von Yehuda Sharim - USA (2016)

 

Freitag 27. Juli, ca. 20:00

 

Yehuda Sharims Dokumentarfilm "we are in it" zeigt fesselnde Szenen aus dem Alltag von fünf Immigranten aus Houston: Karla, Serges, Hussein, Nancy und Tutu. Für alle von ihnen ist Houston ein gemeinsamer Raum des Kampfes, des Vergnügens, und des Unterschlupfes. Die Stadt wird zu einem zweiten, dritten oder sogar vierten Wohnort, einer Heimat und zugleich zu einer Metropole der Feindseligkeit. Hier sind sie sicher, unruhig und Teil einer Diaspora, die darum kämpft, Bedeutung jenseits der Bezeichnung als Fremder, Einwanderer, Person ohne Papiere, Ausländer oder Flüchtling zu finden.

 

 

http://www.weareinitfilm.com/

 

"A Voice for Houston's Refugees" – Rice Magazine